Meine Woche im Netz und im Real-Life

Diese Woche begann wie so oft mit den üblichen kleinen und großen Pannen, die ich mittlerweile schon gewohnt bin. Gott sei Dank waren es nur Kleinigkeiten die mich nicht weiter aus der Fassung bringen konnten. Ich konnte in einer lästigen Sache zu einem Abschluss kommen, was ich als sehr beruhigend und positiv für meine innere Verfassung empfinde. Man wirft einen Ballast ab, der doch ziemlich auf die Schultern drückte. Das bedeutet zwar nicht, dass ich sämtliche Probleme aus der Welt schaffen konnte, aber wenigstens war es mir möglich, in einer bestimmten Angelegenheit klar Schiff zu machen. Und das ist auch was wert.

Ich beobachte derzeit vieles um mich herum, dass mir große Sorge bereitet. Ändern werde ich es nicht können. Es sind Veränderungen in meiner Umgebung die so tiefgreifend sind, dass sie mich fast schon im Innersten treffen. Ich weiß, dass viele sagen werden, ich solle mich nicht so anstellen, nichts bleibe ewig gleich. Aber eine Veränderung die so allumfassend ist, so radikal, dass sie eine Wunde in der Seele reißt, ist nicht so leicht zu entschuldigen. Ich sehne mich nach der Vergangenheit, nach dem was einmal war, in meiner Heimatstadt und darüber hinaus. Ich will mich hier nicht in Details verstricken, weil ich befürchte, missverstanden zu werden. Aber ich denke, es gibt viele, sehr viele Menschen, die ähnlich fühlen und denken, und die mich verstehen.

Heute früh öffnete ich wie üblich meine Instagram-App. Und was passiert? Richtig. Nichts! Ich war draußen. Gehackt. Es ist der dritte Instagram-Account der mir mehr oder weniger absichtlich gekappt wurde. Ich weiß nicht ob es Neid ist, oder Langeweile, Boshaftigkeit oder was auch immer. Jedenfalls ist es armselig so etwas mit Absicht zu tun. Der Sinn einer solchen Aktion geht mir auch nicht auf. Ich werde mir auch keinen neuen Instagram-Account zulegen. Einfach weil ich es leid bin, und weil mir Instagram seit einiger Zeit auf die Nerven geht. Diese ständige Jagd auf Likes, Follows und was weiß ich noch alles. Das hat mir den Spaß an der App endgültig zunichte gemacht. Um die schönen Fotos und Inspirationen tut es mir zwar leid, aber es war die Mühe einfach nicht mehr wert. Ich sammelte mir nur mit jedem Hashtag neue lästige Werbe- und Autofollower ein, die nur darauf warteten, dass ich möglichst schnell zurückfolge. An meinen Fotos waren sie in keiner Weise interessiert.

Also Instagram, dass war´s mit uns! Ein für allemal. Die App macht in meinen Augen nur noch Sinn, wenn man ein Produkt, oder sich selbst gewinnbringend verkaufen will. Leute die Instagram nur aus Spaß an der Freude betreiben, werden gar nicht wirklich ernst genommen, und infolgedessen müssen sie täglich haufenweise Spam-Accounts und „tote“ Autofollower blocken, und werden verarscht hinten und vorne, aber ein wirklicher Sinn erschließt sich mir da leider nicht. Schade!

So, dass war das Resümee für diese Woche. Alles in allem doch ganz haltbar, bis auf den einen oder anderen Punkt, der mich eben doch nachdenklich stimmt.

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende, wünscht eure Barbarella ♥

 

 

 

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