Wenn das Schicksal dir das Heft aus der Hand nimmt – Vom Umgang mit dem Unabänderlichen.

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Im Teenageralter fängt es meistens an – das Pläne machen für die Zukunft. Was man dabei zunächst mal gar nicht bedenkt, ist, dass man nur zu einem kleinen Teil seine Zukunft fest in der Hand hat. Natürlich kann man durch unermüdlichen Einsatz und einem unbeugsamen Willen viel erreichen. Aber da bleiben immer noch diese Dinge, die nicht in unserer Hand liegen, deren Fäden wir nicht in den Händen halten, weil das Schicksal ( falls es so etwas wirklich gibt ) seine mächtigere Hand im Spiel hat.

Ich, und wahrscheinlich die meisten von uns, können ein Lied davon singen, was es bedeutet, wenn man merkt, dass sich da eine Sache vor einem aufbaut, an deren Lauf man kaum, oder fast gar nichts, ändern kann. Es ist verdammt hart, und je nachdem wie ernst es uns mit einer Sache ist, reagiert man erst mal trotzig, enttäuscht und wütend. Ändern kann man natürlich trotzdem nichts an dem Sachverhalt. Außer sich entweder total hilflos und verzweifelt zu fühlen, oder den Kampf aufzunehmen und das Beste aus der Situation zu machen. Auch wenn sich da erst mal die Frage stellt, Wie? Mir ist das schon so oft passiert, dass ich fast schon sagen kann, dass ich eine gewisse Praxis entwickelt habe, wie ich damit umgehen soll. Auch ich bin anfangs erst wütend und verfluche das Schicksal, bis ich mir dann sage „Ruhe bewahren, Durchatmen!“ und nach der naheliegendsten Lösung suchen. Und die kommt dann zwar meist nicht sofort, aber spätestens nach ein paar Tagen weiß ich dann, was ich tun und wie ich mich verhalten muss.

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Wenn man den Eindruck gewonnen hat, dass die Würfel gefallen sind, wie es so schön heißt, dann muss man sich damit auseinandersetzen, ob man will oder nicht. Ich bin ein eher schnell wütend und frustriert reagierender Mensch, der sich in schwierigen Lebenssituationen erst zur Ruhe mahnen muss, bevor er sich dem strategischen Denken widmet. Also habe ich ein paar Tage lang versucht, mit dem mir auferlegten Thema klarzukommen. Ich muss dazu sagen, dass es sich um eine berufliche Sache handelte, die mir Kopfzerbrechen bereitete. Und so ganz bin ich mit den Rahmenbedingungen auch noch nicht einerlei. Dennoch habe ich mir eine Strategie zurechtgelegt mit der ich relativ gut umgehen kann, und von der ich hoffe, dass sie mir ein wenig Erleichterung beim `Handling´der Sache vermitteln wird.

Ich bin mir bewusst, dass es für mich ein Vorankommen im beruflichen Bereich bedeutet, und mir darum auch einige nicht unerhebliche Vorteile verschaffen wird. Einige Menschen haben mir, ohne es zu wissen, in gewisser Hinsicht auch ein wenig zur Einsicht verholfen und mir die Entscheidung etwas leichter gemacht. Gewiss ändert das alles nichts daran, dass ich eigentlich andere Pläne hatte, aber nachdem ich mich mit den Vorteilen vertraut gemacht und mir ganz bewusst vorgenommen habe, die Nachteile zwar nicht zu ignorieren, aber doch mutig und entschlossen damit umzugehen, fand ich die Kraft, mich der Sache zu öffnen und zumindest eine gewisse Zuversicht zu entwickeln.

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An mir liegt es nun auch, mich darauf zu konzentrieren, die kleinen Veränderungen in meine Lebensplanungen zu integrieren, und zu versuchen, sie als Chance, und auch als Privileg zu sehen. Eine positive Einstellung auch zu Veränderungen im ganz persönlichen Bereich kann helfen, leichter und befreiter damit umzugehen, dass sich eben ein ganz bestimmter Plan nicht in die Tat umsetzen lässt. Dann lässt man sich eben darauf ein und schaut was dabei herauskommt. Es bringt nichts, dagegen anrennen zu wollen. Ich habe das schon so viele Male versucht und bin jedes Mal gescheitert. Das war für mich die Ansage, mich endlich der Herausforderung zu stellen und die Sache zu schultern.

Man wächst mit seinen Aufgaben heißt es immer. Und ich denke, darin liegt ein Körnchen Wahrheit. Das einzige was man braucht, ist die Bereitschaft und den Mut, diese Aufgaben anzufassen und diesem Weg ein Ziel zu geben, an dem man sagen kann, man hat es geschafft. Man hat z.B seiner Karriere den entscheidenden Schwung gegeben, und darf sich nun auch auf die Früchte seiner Bemühungen freuen. Genau das werde ich auch tun! Ich werde sicherlich noch das eine oder andere Mal tief durchatmen müssen angesichts der größeren Verantwortung, der komplizierteren Aufgaben und der teilweise recht eigensinnigen Randbedingungen. Ach egal, jetzt heißt es: Visier runter, Schilde hoch und auf in den Kampf! Packen wir es an!

In diesem Sinne, entschlossene Grüße von eurer Barbarella ♥

 

Wieder Zuhause – Zeit für Alltägliches und Urlaubserinnerungen

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Nach zwei schönen erholsamen Urlaubswochen im Ostseebad Laboe, bin ich nun wieder zuhause und mitten im Alltag. Der Job ruft, die Nachbarn trommeln auf die Klingel, und kleine private Probleme und Überlegungen haben sich auch schon wieder angekündigt. Man kommt heim und es dauert nicht lange, bis sich der ganz normale Wahnsinn wieder ins Leben schleicht. „Nimm´s leicht!“, sagt man. Aber so leicht und luftig ist das gar nicht immer. Erstmal die Wäsche waschen die im Urlaub so anfiel, die Putzfrau bezahlen – obwohl sie sich doch nicht die große Mühe mit den Fußböden gemacht hat, wie sie zuvor versprochen hatte – die Möbel wieder an ihren alten Platz stellen – die Putzfrau hatte wohl ihre ganz eigenen Vorstellungen von Interiordesign – und die liegengebliebene Post bearbeiten ( Inklusive der Mails von Tanten und Cousinen ).

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Und natürlich der Alltagsballast den man vor der Reise einfach so abgeworfen hatte, den muss man dann doch wieder schultern und mit sich herumtragen. Auch wenn es nichts wirklich Schlimmes ist ( Oder doch? ), so spürt man dennoch das Gewicht dieser Angelegenheiten. Und auch wenn man, wie ich, breite Schultern hat, ist das keine Sache die leicht fällt, schließlich geht es um Dinge die durchaus dazu angetan sind, unseren Lebensweg zu bestimmen. Deshalb kann man sie nicht einfach ignorieren und beiseite schieben. Der pflichtbewusste Mensch in mir verlangt, dass ich mich darum kümmere. Was soll ich sagen, ich tue es natürlich. Und sehne mich währenddessen schon wieder nach meinem Urlaubsort zurück, wo ich all das Doofe und Lästige einfach vergessen konnte. Etwas Schönes darf ich auch noch berichten: Ich konnte eine nette neue Freundin dazugewinnen, und ganz nebenbei, eine sehr liebgewonnene alte Freundschaft wieder aufwärmen. Das lag mir ganz besonders am Herzen und hat mir viel seelischen Auftrieb gegeben.

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Die Aida so nah vorbeifahren sehen ist in Laboe genauso möglich wie Ausfahrten mit dem Forschungsschiff „MS SAGITTA“ oder ein Besuch der Meerwasser-Schwimmhalle Laboe, wenn das Wetter mal allzu schlecht drauf ist. Große Kreuzfahrtschiffe fahren hier direkt am Strand vorbei, was jedes mal ein toller Anblick ist. Schon deshalb ist der kleine Ort an der Kieler Förde so beliebt. Es wird nie langweilig weil es immer irgendetwas zu sehen gibt.

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Kaum ist man zuhause, sucht man bereits wieder nach einer Ferienwohnung für das nächste Jahr. In Laboe kenne ich mich mittlerweile bestens aus und weiß, wo ich was finden kann. Egal ob Supermarkt, Imbissbude oder Eisdiele. Es ist ein Vorteil, wenn man seinen ganz persönlichen Urlaubsort gefunden hat. Das heißt ja nicht, dass man im Leben nie mehr woanders hinfahren wird, aber hat man einmal den Urlaubsort gefunden, an dem man sich wirklich wohlfühlt, dann fährt man eben besonders gerne dorthin. Die vielen Fotos die ich gemacht habe, wecken die Vorfreude auf den nächsten Sommer, wenn es wieder heißt: „Laboe, wir Kommen!“

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Auf den Sonnenuntergang im Laboer Hafen warten jeden Abend viele Urlauber geduldig, um ein schönes Foto zu machen, dass dann natürlich seinen Platz im Instagramfeed oder Reiseblog findet. Hier sehr ihr meine Version ☝

Bevor ich mich aber zu sehr in Urlaubserinnerungen verliere, beende ich hier diesen Eintrag und wünsche meinen Lesern viel Spaß damit.

In diesem Sinne, bis bald, eure Barbarella ♥

 

 

Geschafft! – Endlich Urlaub

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Nur noch ein paar Tage, dann ist es geschafft. Dann habe ich endlich meinen verdienten Urlaub in der Tasche. Das einzige was noch nervt, ist die Packerei und die Vorbereitungen für die Reise. Zunächst muss ich überlegen, was ich mitnehmen will und muss. Kleidung für warme und für kühle Tage, Bikinis und Sonnencreme, Lesestoff, und was nicht fehlen darf: Gute Laune. Ich muss sagen, so sehr ich auch an meiner heimatlichen Umgebung hänge, so sehr freue ich mich aber auch darauf, mal etwas anderes zu sehen, andere Eindrücke zu bekommen, und vor allem, mal keine Verpflichtungen zu haben und mal nur an mich denken.

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Hier schon mal ein kleiner Einblick in das Chaos meines Reisegepäcks. Das ist zwar längst noch nicht alles was ich mitnehmen muss, aber zumindest habe ich schon mal an Lesestoff und Bikinis gedacht. Fehlt noch Sonnencreme, und was den Hauptanteil meines Gepäcks ausmacht: Kleidung, Kleidung und nochmal Kleidung. Mit der richtigen Zusammenstellung der Urlaubsgarderobe ist das ja so eine Sache. Man versucht stets seine Taschen und Koffer nicht zu überlasten. Schließlich muss man das Gepäck ins Auto wuchten und wieder raus. Will man nicht noch für zusätzliches Muskeltraining beim Gepäcktransport sorgen, dann heißt es, nur jene Dinge mitzunehmen, die man wirklich unbedingt braucht. Gar nicht so einfach, dieses ganz genau Wissen, was man denn dringend im Urlaub benötigt. Da fallen einem erst mal hundert verschiedene Sachen ein, von denen man glaubt, dass sie unverzichtbar sind. Spätestens am Urlaubsort kommt man dann doch zu der Erkenntnis, dass sie völlig überflüssig sind. Okay, wer kennt das nicht. Ist doch typisch für uns alle, oder? 😉

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Ich überlege erst mal welches Wetter  mich in etwa erwartet, und welche Aktivitäten ich vorhabe. Danach wähle ich dann meine Urlaubsgarderobe aus. Alles sollte pflegeleicht sein und möglichst nicht knittern, denn dauernd alles bügeln müssen ist nervig. Soweit so gut. Um noch mal auf die Gute Laune zurück zu kommen. Die sollte bei den Mitreisenden eigentlich selbstverständlich sein. Schließlich starten sie in die wohlverdienten Ferien und nicht zu einem hektischen Businesstrip. Leider habe ich öfter die Erfahrung gemacht, dass meine Begleiter schon bei Reiseantritt total gestresst und genervt sind. Das nervt mich dann auch und Schwupps ist die ganze fröhliche Ferienatmosphäre gestört. Ich verstehe ja, dass frühes Aufstehen, Gepäck zusammenraffen und Antreten schnell hektisch werden lassen. Aber warum lassen sich die Beteiligten so davon mitreißen, dass die ganze Reisegesellschaft genervt und mit schlechter Laune den Urlaub antritt? Muss doch nicht sein!

Ich werde mir jedenfalls nicht die Vorfreude auf die Ferien vermiesen lassen, und alles gelassen angehen, soweit möglich. In der Hoffnung das sich meine Reisebegleiter auch mal ein wenig zusammenreißen und statt Stress lieber Spaß und eine entspannte Atmosphäre verbreiten. Jetzt heißt es noch die restlichen Sachen einzupacken, und die Betreuung der Wohnung den Nachbarn anzuvertrauen. Dann steht einem gelassenen und fröhlichen Urlaub doch nichts mehr im Wege 😉

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Ich fahre dieses Jahr wieder an die Ostseeküste. Auch wenn dort das Wetter nicht immer absolut sicher Sonne und Wärme bringt, so haben wir doch alle immer unseren Spaß, ob am Strand, oder am Hafen mit einem Fischbrötchen und einer Flasche Bier. Aufs Meer gucken, den Schiffen nachschauen und die reine frische Luft atmen. Auch wenn ich leider immer ein paar nicht so rosige Gedanken mit mir nehme ( Ich kann sehr schlecht abschalten ), dennoch gelingt es mir meist schnell, den Kopf frei zu bekommen, und das gibt mir dann auch wieder Kraft, um bereit zu sein für die Dinge, die zuhause auf mich warten. Wer sich gerne über meinen liebsten Urlaubsort informieren möchte, der kann das hier tun.

So, nun werde ich mich den noch ausstehenden Vorbereitungen widmen, und eine liebe Schulfreundin hat auch noch ihren Besuch angekündigt. Volles Programm also. Meinen Lesern/innen wünsche ich ebenfalls schöne Sonnentage, ob im Urlaub oder Zuhause.

Bis bald, eure Barbarella ♥

 

 

 

Think Positive, und verliere nie dein Lachen.

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Auch wenn ich kein Mensch bin der sich lauthals beklagt, ab und zu muss ich mich auch mal den nicht so schönen, lustigen und positiven Seiten des Lebens stellen. Nämlich dann, wenn die Gedanken die mir durch den Kopf gehen, nicht gerade von der sonnigen Sorte sind. Wir kennen das doch alle. Egal ob wir arm oder reich sind. Auch wenn wir eigentlich mit unserem Leben ganz zufrieden sind, schleichen sich doch hin und wieder solche kleinen Episoden ein, in denen wir glauben, es geht nicht mehr weiter. Alles erscheint Sinn- und Zwecklos. Dann sitzt man da und grübelt, denkt immer und immer wieder über Dinge nach, von denen man glaubt, dass sie aus unerfindlichen Gründen total schiefgelaufen sind. Dass das Schicksal einem einen bösen Streich spielen wollte, indem es dafür sorgte, dass man sich bei einer wichtigen Entscheidung prompt für das falsche Ziel entschieden hat. Das man sich in den falschen Partner verliebt hat, oder das man sich vielleicht auch ganz einfach nur dumm angestellt hat, obwohl man ja weiß, dass man es besser hätte machen können.

Zu allem Übel kommt dann noch die gnadenlose Erkenntnis dazu, dass man nun kaum noch eine Chance oder Möglichkeit hat, den Fehler wieder gutzumachen. Das man von jetzt an eben mit den noch vorhandenen Chancen und Möglichkeiten auskommen muss. Und davon hat man dann meist nicht mehr allzu viele. Klammheimlich gibt man sich die Schuld für alles und meint, dass man sich das nie verzeihen kann. Man beschuldigt sich, zu doof oder zu unbedacht gewesen zu sein um die eine wirklich wichtige Chance zu erkennen und zu ergreifen. Im Kopf zieht dann dieses Karussell aus dunklen und scheinbar ausweglosen Gedanken ziellos seine Bahn, und allzu leicht lässt man sich schließlich von diesen Gedanken beherrschen. Sie übernehmen die Macht über unser Gefühlsleben und über unsere Laune. Man schleppt sie überallhin mit. Sogar in den Ferien machen sie sich in unbedachten Momenten bemerkbar. Immer dann, wenn man sie am wenigsten brauchen kann.

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Bekommt man dieses Problem nicht in den Griff, droht eine Depression. Schlaflose Nächte gehören schon dazu, und tagsüber erstarrt jedes Lächeln, wenn die Gedanken mal wieder um jene Dinge kreisen die wir einfach nicht loswerden, obwohl wir alles dafür geben würden, wenn wir die drängenden Probleme endlich los wären. Sich selbst ständig beschuldigen löst das Problem sicher nicht. Im Gegenteil, es verschlimmert die Situation nur. Besser ist, die Tatsache annehmen und versuchen, an einer Lösung zu arbeiten. Das ist nicht immer einfach. Je nach dem wie kompliziert das Problem ist, kann es viel psychische Kraft und Ausdauer erfordern. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie nah man oft dran ist aufzugeben und die Sache einfach laufen zu lassen. Vor seinen Freunden muss man ja so tun als ob nur Friede. Freude, Eierkuchen wäre. Schließlich will keiner als „Jammerlappen“ dastehen. Und nur die ganz Sensiblen unter ihnen können solche emotionalen Tiefpunkte verstehen und sich in unsere Lage versetzen. Der Rest fühlt sich belästigt und in seiner Rosa gefärbten Atmosphäre gestört. Was zur Folge hätte, dass die Freundschaft ernsthaft gefährdet wäre. Also ist man still und krämert ganz alleine mit seinem Problem herum.

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Nicht selten steht man tatsächlich vor einem schier unlösbaren Problem. Und das kann einem schon einen erheblichen Teil der Lebensfreude nehmen. Vor allem dann, wenn sich niemand findet, der mal mit uns über die Sache spricht und aktiv an der Lösung mitarbeitet. Klar, die eigene Familie tut alles um uns beizustehen und gewährt uns so viel Zuspruch wie möglich. Doch leider reicht das in den seltensten Fällen aus, den emotionalen Ballast endlich abwerfen zu können. Ich habe zwar eine gewisse seelische Stärke die mir hilft, selbst heikle Lebenssituationen bis zu einem gewissen Grad zu überstehen ohne psychisch aus dem Gleichgewicht zu geraten, aber auch ich habe emotionale Grenzen, die zu überschreiten ich mir nicht zutraue. Dann bin ich froh über jede Stütze die mir geboten wird. Manchmal dauert es sehr lange bis sich eine Lösung abzeichnet und man damit rechnen darf, sein Problem endlich los zu sein. Und bis dahin sollte man trotz allen Gedanken und Überlegungen seine positive Grundstimmung nicht aufgeben. Das fällt sehr schwer, ich weiß das aus eigener Erfahrung. Doch kann eine zuversichtliche Einstellung enorm dazu beitragen, dass ein Problem als nicht mehr so dramatisch empfunden wird.

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Ich spreche viel mit meiner Familie, wenn ich etwas mit mir herumtrage, dass mich belastet. Dort kann ich sicher sein, dass ich nicht als Belästigung empfunden werde, wenn ich mich aussprechen will. Bei Freunden muss man eben abwägen wer als Vertrauter in Frage kommt. Bestimmt haben wir alle, einen oder sogar zwei besonders gute Freunde, die uns verstehen und ein offenes Ohr haben. Was ich aber mit diesem Beitrag sagen will, ist, dass man trotz allem immer versuchen sollte, positiv zu denken. Sich immer vor Augen zu halten, dass sich oftmals doch noch ein Hoffnungsschimmer zeigt, auch wenn man schon nicht mehr daran glauben will. Und das man sein Lachen und seine Lebensfreude nicht verlieren sollte, auch wenn man am liebsten alles hinwerfen möchte, weil die Hindernisse zu hoch und der Geduldsfaden zu dünn erscheinen. Bei keinem von uns läuft immer alles in geraden Bahnen. Es kommen auf jeden mal Dinge zu, die ihn emotional ins Wanken bringen können. Das gehört einfach zum Leben. Es kommt eben darauf an wie man damit umgeht. Ein psychisch starker Mensch verliert nicht so schnell den Halt wie ein schwacher. Man kann es sich aber nicht aussuchen wie man innerlich gebaut ist. Ein starkes Fundament trägt ein Haus durch den heftigsten Sturm. Manch einer ist aber eben ein etwas wackeliges Häuschen, dass schon durch den kleinsten Lufthauch in den Grundfesten erschüttert wird.

Hier können nur unerschütterlicher Wille, eine stabile emotionale Stütze von vertrauten Menschen, und eine positive innere Einstellung helfen, dass man im Sturm des Lebens nicht zusammenbricht. Zu guter Letzt sollte man nicht vergessen, niemals sein Lachen zu verlieren! Lachen und Fröhlichkeit sind die stärkste Waffe gegen die Unbilden des Daseins 😉

In diesem Sinne, ein Lachen und fröhliche Grüße von eurer Barbarella ♥

 

 

Heimat – was ist das eigentlich? Eine oft gestellte Frage und viele Antworten.

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Ein Artikel in einem Magazin lieferte mir die Inspiration zu diesem Beitrag. Auch hier lautete die Frage: „Heimat – was ist das eigentlich?“ Für mich bedeutet Heimat mein Zuhause, der Ort an dem ich aufgewachsen bin. Mein Elternhaus, meine Heimatstadt, in der ich zur Schule ging und Freunde hatte, und wo ich mich stets wohl und behütet fühlte. Wenn ich aus dem Fenster schaue, den Lindenbaum vor dem Haus, und die Nachbarschaft sehe, und mich an all die Dinge aus meiner Kindheit erinnere. Dann überkommt mich dieses Heimatgefühl. Ein ganz spezielles Gefühl für mich, dass mich überallhin begleitet, egal wo ich mich aufhalte, ich nehme dieses Gefühl mit mir. Es vermittelt mir Sicherheit, Geborgenheit und Vertrauen. Ich weiß, es gibt einen Ort an den ich gehöre, an dem ich mich einfach wieder so fühle wie als Kind. Die Umgebung meiner Heimatstadt, die vertrauten Straßen und Plätze, die ich schon mit meiner Familie oder engen Freunden besucht habe, und an denen die Erinnerung an sie noch lebendig ist. Mag auch jeder eine andere Vorstellung vom Begriff „Heimat“ haben, für mich jedenfalls bedeutet er immer das Zuhause meiner Kindheit. Sicherlich gibt es Menschen für die „Heimat“ ein dehnbarer Begriff ist. Die sich überall heimisch fühlen können. Klar, wenn ich an meinen Lieblingsurlaubsort komme, dann habe ich ein wenig das Gefühl, dass es schon so etwas wie ein zweites Zuhause ist. Aber als meine Heimat kann ich keinen anderen Ort begreifen als meine Heimatstadt.

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Menschen die viel reisen, ob nun beruflich oder aus reinem Vergnügen, betrachten viele verschiedene Orte auf der Welt als ihre Heimat. Das Heimatliebe derzeit kritisch betrachtet wird, kann ich nicht nachvollziehen. Für mich ist mit Heimatliebe nichts Böses oder gar Extremistisches verbunden. Heimatliebe ist ein Gefühl, dass wohl alle Menschen auf der Welt kennen, und keiner von ihnen käme auf die Idee damit irgendwelche Arten von politischem Radikalismus zu verbinden. Das man angefeindet wird, wenn man nur das Wort Heimat erwähnt, ist für mich, lasst es mich klar sagen, einfach nur blödsinnig und völlig daneben. Wie kann man den Ort seiner Kindheit, seiner Wurzeln, an dem man sein Heim und seine Familie hat, einfach so gedankenlos abwerten, und alles was damit in Verbindung steht, radikal ablehnen. Das wäre für mich unvorstellbar. Es ist leider ein Ungeist in unserem derzeitigen Zeitgeist, der so viele Menschen dazu treibt, das Gefühl der Heimatverbundenheit anzuprangern, und jeden zu diffamieren der sich zu seiner Heimat bekennt. Für mich ist und bleibt das unbegreiflich. Für mich würde es sich anfühlen, als würde ich meine Familie, und all das was mich im tiefsten Inneren betrifft, auslöschen wollen.

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Ein Reisender der schon viele Orte auf dieser Welt besucht hat, und sich sicherlich an vielen wohl und auch heimisch fühlt, mag ein anderes Verständnis von Heimat haben, als jemand der nur selten andere Orte bereist. Aber eins ist gewiss: Jeder hat eine Heimat. Sogar Menschen aus den entlegensten Gebieten unseres Planeten haben eine Heimat. Und wir können sicher sein, dass diese Menschen ihre Heimat lieben und jederzeit für sie eintreten. Und das, ohne sich schuldig zu fühlen, oder ihre Heimatliebe als etwas Schlechtes oder Böses zu begreifen. Ich war schon an vielen, sehr schönen Plätzen dieser Welt, aber an keinem fühle ich mich so wohl und geborgen, wie in meiner Heimatstadt. Im Übrigen: Das ein Mensch auch für sein Land einen gewissen Stolz empfindet, ist kein Verbrechen. Schaut euch mal überall im Ausland um. Sicher werdet ihr auf euren Urlaubsreisen schon bemerkt haben, dass die Menschen dort ebenfalls stolz auf ihr Heimatland sind. Die Nationalflagge am Haus ist übrigens nicht nur in den USA sehr häufig zu sehen. Auch in vielen anderen Ländern zeigen die Menschen offen den Stolz, den sie für ihr Heimatland empfinden. Diese Liebe zu ihrer Heimat kommt aus den Herzen der Menschen! Und garantiert würden sie einen Verständnislos anschauen, wenn man behaupten würde, seine Heimat zu lieben sei verwerflich.

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Ich muss zugeben, dass es mich schmerzt, wenn ich sehen muss, wie stark sich meine heimatliche Umgebung verändert. Natürlich ist Veränderung immer ein Teil unseres Lebens, aber wenn all das was mir lange Zeit vertraut war, plötzlich und radikal sein gesamtes Gesicht verändert, dann ist das, als würde man mir einen Teil meines Körpers wegnehmen. Manche werden mich für diese Meinung wieder kritisieren, und einige werden mir vielleicht sogar politisch rechte Tendenzen unterstellen. Gegen diese Ansichten kann ich nichts machen. Ich kann den Leuten nicht ihre Meinung nehmen oder ändern. Aber ich persönlich bin der Ansicht, dass es nichts damit zu tun hat, auf welcher Seite man politisch steht, sondern damit, wie wichtig einem die Orte und die Menschen sind, mit denen man aufgewachsen ist.

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Es mag schon sein, dass man auf Reisen einmal den Eindruck gewinnt, dass es viele Orte gibt, an denen man sich zuhause fühlen könnte. Und man soll sich auch nie vor neuen Eindrücken verschließen, aber ich bin sicher, dass man an keinem anderen Platz auf der Welt ein vergleichbares Gefühl von Geborgenheit und Vertrauen empfindet, als dort wo man aufgewachsen ist. Wo man die wichtigsten und prägnantesten Jahre seines Lebens verbracht hat. Und seien wir doch mal ehrlich: So sehr sich manche Menschen auch vor diesem Gefühl verschließen wollen, sie hängen in Wahrheit tief in ihrem Inneren genauso an ihrer Heimat wie jene, die sich ganz offen dazu bekennen. Und alle jene, die tatsächlich so empfindungslos sind, dass ihnen jegliches Heimatgefühl abhanden gekommen ist, tun mir ein wenig leid. Ihnen entgeht der Wert des Gefühls, zu wissen, dass sie an einen bestimmten Ort gehören, der ihnen immer einen beschützenden Platz im Kreis ihrer Familie bietet.

Ich denke, gerade in unserer schnelllebigen, und sich sehr verändernden Zeit, sollten wir alle wieder mehr Wert auf unsere Heimat legen, statt uns und andere für diesen Gedanken zu tadeln oder gar zu diffamieren. Wir alle haben einen Ort, den wir mit Familie, Schutz, Geborgenheit und diesem Gut-Aufgehoben-Sein verbinden. Und das ist doch schließlich alles andere als negativ, oder?

In diesem Sinne, heimatliche Grüße von eurer Barbarella ♥

Höflichkeit Adieu, du musst gehen – Umgangsformen auf dem Weg ins Nirvana

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In der letzten Zeit habe ich mich öfter gefragt, ob es stimmt, dass der Ton im Netz und auch im realen Alltag rauer geworden ist, oder ob das alles bloß Einbildung ist. Da ich viel im Netz unterwegs bin, und auch sonst gerne mit diversen Themen die eine oder andere Diskussion auslöse, kann ich nur bestätigen, dass es durchaus einigen Menschen an der gebotenen Höflichkeit mangelt. Man stößt ein Thema an und gibt seinen Gesprächspartnern Gelegenheit sich zu äußern. So weit so gut. Ich sage ja auch nicht, dass nicht auch mal hitzig und kontrovers gestritten werden soll. es geht mir eben nur darum, in welchem Tonfall das Ganze geführt wird. Wenn einem völlig fremde Menschen bei einer Diskussion im Netz anblaffen und sich aufführen wie gestresste Vorschullehrer, dann platzt mir gerne mal der Kragen. Dann frage ich mich wirklich, ob diese Leute keine Erziehung genossen haben, die ihnen vermittelt, dass man seine Gesprächspartner nicht wie unartige Kinder behandelt. Wo bleibt der Respekt und vor allem die Höflichkeit? Auch wenn die Verkäuferin an der Kasse im Supermarkt mal wieder patzig ist weil sie schlechte Laune hat, oder weil ihr der Job nicht wirklich zusagt, oder wenn der Nachbar sich mal wieder über die Blätter auf der Fußmatte beschwert, und allzu barsch wird in der Wahl seiner Worte, ich versuche solchen Leuten stets durch ein Lächeln den Wind aus den Segeln zu nehmen. Manchmal klappt das, manchmal nicht. Im Internet ist es schwieriger, unhöflichen Menschen zu zeigen, dass man mit ihrem Tonfall nicht einverstanden ist. Man kann es ihnen mit Ruhe und netten Worten mitteilen, was leider in den meisten Fällen entweder ignoriert, oder noch häufiger, mit einer Schimpftirade beantwortet wird. Mir ist klar, dass sich im Netz viele Leute tummeln, für die Benehmen, Höflichkeit und Anstand Fremdwörter sind, weil sie es nie gelernt haben.

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Höfliche und respektvolle Kommunikation sollte aber das A und O im Dialog mit Mitmenschen sein. Leider mache ich vor allem im Internet oft die Erfahrung, dass eine nicht geringe Anzahl Zeitgenossen sich ihrer schlechten Umgangsformen entweder gar nicht bewusst ist, oder mit voller Absicht ihre Gesprächspartner damit verärgert, dass sie einen Ton und eine Ausdrucksweise an den Tag legen, bei dem einen wirklich der Geduldsfaden reißt, und man am liebsten den Betreffenden packen und schütteln und ihm klarmachen möchte, dass es so nicht geht, nicht in diesem Ton!

Mir wurde schon als Kind gelehrt, dass man Menschen mit angemessenem Respekt begegnet, und für mich ist das bis heute selbstverständlich. Ich muss gestehen, dass es mich ärgert, und auch nicht wenig reizt, wenn mir jemand mit patzigen Worten gegenübertritt, auf die ich in aller Regel nicht einmal gefasst bin. Im Netz ignoriere ich diese Person meistens, im echten Leben zahle ich mit barer Münze zurück. Was denn auch sonst? Ich bin keiner der sich einschüchtern lässt von Leuten, die die Grenzen des respektvollen Miteinanders derart ausreizen. Auch bei hitzigen Diskussionen kann man durchaus die Contenance bewahren. Es gibt natürlich immer Menschen denen die gute Kinderstube fehlt. Weiß ich bei jemanden um diesen Umstand, dann meide ich ihn so gut es geht. Nicht aus Feigheit vor der Konfrontation mit schwierigen Charakteren, sondern eher um meine Ruhe zu behalten, um nicht unnötig, und wegen ein paar unbedacht geäußerten Worten, meinen inneren Frieden einzubüßen.

Wer mir unfreundlich begegnet, darf nicht damit rechnen, dass ich ihm gegenüber nett und zuvorkommend bin. Im Internet ermöglicht es die Anonymität, schlechte Charaktereigenschaften und fehlende Erziehung zu Tage treten zu lassen. Auch wenn man damit leben muss, ich finde es unangemessen, und wer so handelt, präsentiert sich seinen Mitmenschen im denkbar schlechtesten Licht. Ich jedenfalls denke mir mein Teil über solche Leute und vielleicht sollten mal mehr Menschen darüber nachdenken, ob sie nicht doch mit guten Umgangsformen im Leben weiter kommen, als mit nervtötendem Herumgezicke.

In diesem Sinne, sehr höfliche Grüße von eurer Barbarella ♥

Dick oder Dünn? – Schönheit liegt im Auge des Betrachters

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Wenn man sich auf Instagram die Seiten von Fashion,- Food- und Fitnessbloggern anschaut, fallen einem nicht nur die Fotos von tollen durchtrainierten und vor allem superschlanken Körpern auf, sondern auch die Kommentare zu denselben. Gut, die meisten Nutzer scheinen ja ganz positiv darauf zu reagieren, dass ihnen da ein Ideal präsentiert wird, dass die meisten von ihnen kaum erreichen werden. Schließlich weiß jeder das man eine Topfigur nur mit großen Mühen und Anstrengungen erzielen kann. Gut durchdachte Sport- und Ernährungspläne und eiserne Disziplin sind gefordert. Und diese Mühe will sich außer passionierten Sportskanonen kaum jemand machen. Viele bleiben dann doch lieber bei ihrer Couch-Potatoe-Figur und gut ist. Das hält viele aber nicht davon ab, ihre persönlichen Ansichten über das Gewicht und die Figur der Menschen auf den Fotos kundzutun. Natürlich kann und darf jeder seine Meinung zu einem Thema mehr oder weniger frei äußern, dass bedeutet aber eigentlich nicht, dass Menschen nur wegen ihres Körpers zum verbalen Abschuss freigegeben sind.

Etwas fällt hier aber dem aufmerksamen Kommentarleser auf, und ob man es nun glaubt oder nicht. Menschen mit kräftiger Figur sind deutlich weniger hässlichen Kommentaren ausgesetzt, als solche die Schlank sind. Um eins klarzustellen: Ich bin niemand der krankhafte Magersucht befürwortet! Niemand sollte einen Trend so weit treiben, bis er ernsthaft Schaden nimmt. Aber ich bemerke eben, dass man selbst bei Fotos von Leuten die nicht Magersüchtig, sondern nur sehr schlank sind, häufig hört: „Das ist doch krank!“ „Hässlich“! „Sieht doch krank aus!“ „Iss mal was!“ „Ich will hoffen, dass du dir was zu Essen holst!“ Wenn ich solche Kommentare lese, dann schwillt mir der Kamm. Ich frage mich ernsthaft, was diese Leute antreibt, solche Äußerungen zu machen.

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Tatsächlich dachte ich immer, dass füllige Menschen es schwer haben als Schön zu gelten. Aber liest man so einige Instagram-Kommentare, sind es eher Schlanke, die sich dem Dauerfeuer der selbsternannten Schönheitskritiker aussetzen, wenn sie Fotos von sich posten. Ich bin selbst ein von Natur aus schlanker und eher muskulöser Typ. Auch ich musste mir von Kind auf anhören, ich sei magersüchtig, viiiiiel zu dünn, und müsse mehr essen. Das ich gesund bin und mich wohlfühle so wie ich bin, dass hat keinen interessiert. Die Leute sahen eben nur meinen Körper, der nicht so breit, kräftig, und wohlgerundet war, wie der ihre. Auch heute noch stehen viele Menschen meiner Figur eher ablehnend gegenüber. Ich entspreche scheinbar nicht ihrem Ideal eines voll im Saft stehenden „Wohlstandsmenschen.“ Obwohl eine zu kräftige Figur nicht zwangsläufig etwas mit Wohlstand zu haben muss, sondern auch einfach eine Erbanlage oder das Resultat falscher Ernährung sein kann. Es ist ja nicht jeder ein Ernährungsguru, dessen Gedanken schon früh morgens um die bestmögliche Zusammenstellung der ersten Tagesmahlzeit kreisen. Ich will mich hier auch nicht negativ über kräftige Menschen äußern. Schließlich können viele nichts dafür, dass sie Dick sind, genauso wenig, wie Ich, und viele andere, dafür können, dass sie eben Dünn sind. Man nimmt sich so wie man ist. Eine perfekte Einstellung wie ich finde. Leider torpedieren einige diese Einstellung, indem sie im Internet boshafte Kommentare hinterlassen und sogar fieses „Bashing“ betreiben.

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Das es Menschen schwerfällt, ihre Meinungen für sich zu behalten, weiß man ja. Sie sollen sie ja auch äußern dürfen. Aber es ist doch auffällig, dass gerade sportliche und ernährungsbewusste Menschen im Netz öfter Opfer von abfälligen Kommentaren werden, als diejenigen, die lieber gemütlich und bequem auf dem Sofa herumrutschen. Sagt es nicht auch einiges über den Charakter dieser Leute aus, die solche dummen Bemerkungen machen? Ist es Neid auf die mit Fleiß und Einsatz erlangten Körpermaße? Oder lediglich Frust über die eigene Unfähigkeit, seinen Zielen näher zu kommen. Wie dem auch sei. Ich ärgere mich jedenfalls maßlos über das respektlose Verhalten einiger Mitmenschen im Netz. Wie kann man einfach so behaupten, jemand sei magersüchtig, ohne die Hintergründe zu kennen. Wie kann man jemanden als „hässlich“ oder „krank“ bezeichnen, nur weil derjenige dünn ist? Dicksein und Dünnsein kann, muss aber keine krankhaften Gründe haben. Es kann genauso gut sein, dass es ganz einfach eine Erbanlage der betreffenden Person ist. Und selbst wenn jemand absichtlich auf seine Figur achtet, weil die Gesundheit eine Rolle spielt. Es ist und bleibt seine Privatsache. Mein Rat an alle die sich so fürchterlich an den Postings von dünnen, sportlichen Menschen stoßen: Denkt, bevor ihr Kommentare hinterlasst, die beleidigend, diffamierend, oder schlichtweg gedankenlos sind! Wer sportlich schlank sein und auch aussehen will, der muss nun mal etwas dafür tun. Und manche Leute tun eben etwas dafür. Das sie dann im Internet angegriffen werden, wenn sie die Resultate ihrer Mühen zeigen, dafür habe ich kein Verständnis. Es ist einfach nur gemein und völlig unnötig!

In letzter Zeit habe ich verstärkt Kommentare dieser Art auf Instagram wahrgenommen und bin, offen gestanden, ziemlich entsetzt darüber, wie gedankenlos da einfach so Behauptungen losgelassen werden. Auch wenn dieser Beitrag nichts ändern wird, am kleinlichen und zugleich auch kindischen Betragen diverser Kommentarschreiber. Ich werde diese Kommentare geflissentlich „überlesen“ und mir mein Teil denken. Aber dennoch fände ich es schön, wenn die Menschen mal wieder mehr Respekt voreinander hätten. Auch wenn der Eine etwas anders macht im Leben als der Andere. „Jeder soll nach seiner Façon selig werden“ hat Friedrich der Große einmal gesagt. Ein treffendes Sprichwort, wie ich finde.

In diesem Sinne, gewichtige Grüße von eurer Barbarella ♥